Nicolas Sarkozy (Vorsitzender der UMP)



geb. 28. Januar 1955 in Paris (XVII) verheiratet - drei Kinder (davon zwei aus erster Ehe)

Sohn eines ungarischen Gutsbesitzers, der aus seiner kommunistischen Heimat geflohen war und in Frankreich als Werbfachmann arbeitete

Maîtrise in Privatrecht an der juristischen Fakultät der Universität Paris Nanterre (1978) Zertifikat für die Zulassung als Anwalt (CAPA, 1981) Diplôme d'Études Approfondies (DEA) in Politikwissenschaft Diplom am Institut d'Études Politiques de Paris (1981)

Politisches Motto: «Ich erwarte nicht, dass man mir etwas gibt, ich nehme es mir» (zit. nach FAZ, 24.05.1993)



1974 Eintritt in die RPR - Im Präsidentschaftswahlkampf Engagement für Jacques Chaban-Delmas



1977 Aufnahme in das Zentralkomitee der RPR (Förderung durch Jacques Chirac)

Innerhalb der RPR Ernennung zum Beauftragten für die Jugendarbeit



1977-83 Stadtrat von Neuilly-sur-Seine



1981 Vorsitzender des RPR-Nationalkomitees für die Jugend Im Präsidentschaftswahlkampf Engagement für Jacques Chirac



1981-82 Tätigkeit an der Rechtsfakultät der Universität Paris Nanterre, Arbeit als freier Rechtsanwalt



1983-88 Mitglied im Regionalrat von Île-de-France

1983- 
Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine 
1986-88 Vizepräsident des Départementrats Hauts-de-Seine

1987-88 Referent für chemische und radiologische Risikobekämpfung im Innenministerium

1987 Referent für chemische und radiologische Risikobekämpfung im Innenministerium



1988-89 Nationalsekretär der RPR



1988-02 Abgeordneter für das Département Hauts-de-Seine Mitgliedschaft in folgenden Parlamentsausschüssen:

Commission des affaires culturelles, familiales et sociales; Commission des finances, de l'économie générale et du Plan; Commission des lois constitutionnelles, de la législation et de l'administration générale de la République

1990

Ernennung zum stellvertretenden Generalsekretär der RPR

1993-97

Haushaltsminister unter Premierminister Balladur

1995 Im Präsidentschaftswahlkampf Engagement für Édouard Balladur



1995-98 Parteisprecher der RPR

1998-99

Generalsekretär der von Philippe Séguin geführten RPR

April - Oktober 1999

Interimsvorsitzender der RPR nach Séguins Rücktritt

05/02 - 03/04 Innenminister in der Regierung von Premierminister Jean-Pierre Raffarin



Seit 06/2002 Mitglied der neugegründeten Union pour la Majorité Présidentielle (UMP)



03/2004 - 11/04 Minister für Wirtschaft und Finanzen

seit 11/04 Parteivorsitzender der UMP